|
Louis Vicomte de
Bonald
ESSAIS UND EINFÄLLE
Herausgegeben von Jean-Jacques Langendorf
Erstmals Deutsch von Peter Weiß
Mit einem Aufsatz von Jean Vicomte de Bonald
108 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 3 85418 116 7
EUR 19,-- / CHF 29,--
"In diesem Mikrokosmos ist bereits
die trinitarische Struktur des Weltbaus enthalten ... Gegenüber der Spitze der Pyramide - Gott und
der König - hat die Basis, die Untertanen, nur Pflichten. Die Revolution, die sich außerhalb dieser
vollkommenen Konstitution stellt, ist dagegen ein Unwesen, denn sie strebt nach Zerstörung der
Dreiheiten, auf denen alles beruht, und damit letztlich nach der Zerstörung der menschlichen
Gesellschaft."
J.J. Langendorf
Louis Vicomte de Bonald (2.10.1754
Chateau du Monna - 23.11.1840 Paris) war zu seinen Lebzeiten das intellektuelle Haupt der
Gegenaufklärung und Restauration in Frankreich. Joseph de Maistre bekannte seinen beherrschenden
Einfluß auf das eigene Schaffen, Chateaubriand verdankt Bonald seine "gesunden Lehren". Sein
Einfluß auf Donoso Cortés und Franz von Baader ist so deutlich wie auf C. Maurras, T. S. Eliot.
Bonald, Landedelmann, Politiker, Pair von Frankreich, den Balzac einen "Adler-Denker" genannt hat,
zählt zu den wichtigsten und am schärfsten bekämpften politischen Autoren des frühen 19.
Jahrhunderts.
In der vorliegenden Auswahl finden
sich wichtige Essais Bonalds zu Themen, wie über Vorurteile, über die Sprache, über Bildung,
Unwissenheit und Einfachheit, über die Revolution und andere mehr. Eine Auswahl von Sentenzen aus
seinen "Pensées" geben Schlaglichter auf sein Denken.
Ein Aufsatz eines lebenden Nachfahren
des Autors, Jean de Bonald sowie Werks- und Lebensübersichten und eine Bibliographie des
Herausgebers schließen den Band ab.
|