karolinger.at

Matthias Mulitzer
Die Architektur der Kamaldulenser-Eremiten von Monte Corona in Europa

Monasticon Coronense II
Analecta Cartusiana – Reihe 311
556 Seiten, 2380 Abb., Großformat, broschiert
ISBN 978 3 85418 181 3
EUR 89,–

Neben den Kartausen und den Karmeliterwüsten stellen die Einsiedeleien der Kamaldulenser einen ganz eigenständigen eremitischen Klosterbautypus innerhalb der katholischen Kirche dar, wobei besonders die Kongregation von Monte Corona mit 38 Gründungen in fünf Jahrhunderten hervorzuheben ist. Die Darstellung der einzelnen Eremien nimmt ihren Ausgangspunkt bei der Einsiedelei von Camaldoli, dem ursprünglichen italienischen Hauptkloster der Kamaldulenser aus dem 11. Jahrhundert. Das Mutterhaus der neuen Kongregation ist Monte Corona bei Umbertide in Umbrien.

Im 17. Jahrhundert gelingt die Ausweitung nach Polen, Litauen und schließlich nach Österreich-Ungarn. Zu Beginn des 20. Jhd. wird in Spanien mit Herrera ein ehemaliges Zisterzienserkloster übernommen und zur Kamaldulensereinsiedelei umgewandelt. Zwischen 1960 und 2000 entstehen in Amerika vier Neugründungen. Die jüngste südamerikanische Klostergründung des Ordens in Venezuela von 1998 wird nach der architektonischen Planung des Autors errichtet.

Mit der durch umfangreiches Bild- und Planmaterial unterlegten Gesamtdarstellung der europäischen Häuser im „Monasticon Coronense“ wird eine Lücke in Klosterbau – Literatur geschlossen.

Der Autor:
Matthias Mulitzer (Jg. 1960) studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste, an der er auch zeitweilig lehrte.
Er ist freischaffender Architekt und hat neben Profanprojekten Aufsehen durch Klosterneubauten in Österreich und Venezuela erregt.